PTLs Burg, ANNAs Scheune

Es war schön endlich mal wieder auf der Bühne zu stehen und abzurocken. Das hat mir echt gefehlt. Am vergangenen Freitag spielte die Kohlenrockcombo anlässlich des runden Geburtstags ihres Schlagzeugers in der Burg in Baesweiler auf, wobei man allerdings dazu sagen muss, dass die Burg eigentlich mehr an einen Gutshof erinnert: Keine Zinnen, keine Türmchen, keine Zugbrücke, aber eine Riesenscheune mit rustikalem Charme. Wir durften über ein Monster von Anlage spielen, die Komponenten aufwies, bei denen ich noch nicht mal weiß, wozu sie eigentlich gut sind. Jede Menge Displays, Regler, Racks, alleine die Aufnahmeeinheit war größer als unsere Endstufe.

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Auch wenn sich der eine oder andere Schnitzer in unseren Vortrag einschlich, hatten wir trotzdem jede Menge Spaß (zum Teil auch gerade wegen der Schnitzer) und Spaß hatten auch die Zuhörer, die natürlich besonders den Jubilar überschwänglich feierten. Mein persönliches Highlight war die Welturaufführung von „In Vain“, so gesehen freue ich mich auf die kommenden Monate und die neuen Stücke, die wir jetzt anzugehen gedenken.

Als Headliner des Abends fungierten Phil T. Lizzy aus Belgien, die sich in den letzten Jahren, man hört es schon am Namen, als erfolgreiche und überregional bekannte Thin Lizzy Coverband profiliert haben. Sie spielten große Ausschnitte des unglaublichen Albums „Live And Dangerous“ des irischen Quartetts, das ich im Schlaf auswendig mitsingen kann, und brachten den Saal (wenigstens die vorderen 15 Meter) zum Kochen. Wirklich Klasse! Spätestens bei der zweiten Zugabe „Whisky In The Jar“ gab es kein Halten mehr.

Fotos vom Auftritt gibt es demnächst auf der Homepage von ANNA1. An dieser Stelle nur noch ein dickes Dankeschön an den Gastgeber für einen extrem gelungenen Abend.

Note to self: Du kannst sie nicht zwingen und du brauchst nicht noch mehr an dir herumzubiegen, um was zu ändern. Musik: Wolves In The Throne Room, Immortal, Opeth.

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