Die wilde Emma

Hui, was für ein Sturm! Schon die Rollerheimfahrt gestern abend von der Renovierungsaktion war eine Grenzerfahrung: Minimale Sicht, Regenwasser, das in die Schuhe läuft, Böen, die einen fast von der Straße pusten. Da gibt es nur eins: Immer schön langsam, bewaldete Strecken möglichst vermeiden und immer mit der Ruhe. In diesem Zusammenhang sei einfach mal angemerkt, dass ich die ultrahellen Scheinwerfer von Oberklasselimousinen bayerischer Herkunft für eine Unverschämtheit halte. In der Nacht gab es dann einige Blitze und heftige Donnerschläge mit dem unschönen Ergebnis einer herausgesprungenen Sicherung. Zum Glück sind an der heimischen Computertechnik keine Überspannungsschäden aufgetreten. Wollen wir hoffen, dass die für die Eifel angekündigten Tornados nicht auftreten werden. Mit Erleichterung habe ich gerade am Telefon vernommen, dass die für heute angesetzte Frühlingswanderung der Eltern von den Verantwortlichen abgesagt worden ist.

Natürlich habe ich heute nacht von Teppichfliesen geträumt. Was bin ich froh, dass auch diese „Baustelle“ nach zwei Tagen heftiger Schufterei fast abgehakt ist. Jedenfalls kann ich mir lebhaft vorstellen, dass ein professioneller Bodenleger mit 50 völlig kaputte Knie hat. Wie man in diesem Beruf (und in manch anderem) bis 67 arbeiten soll, sollen die hohen Tiere, die sich derlei Quatsch ausdenken, erst mal vormachen. Apropos hohe Tiere: Ich gebe Beck noch 3-4 Wochen. Ein Elefant im Porzellanladen zeigt im Vergleich mit Kurt feenhafte Eleganz.

Note to self: Kein Kilometer mit dem alten Schild. Musik: Die Toten Hosen.

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