Zu Null

Wir sind ja bescheiden geworden. Als Anhänger von Alemannia Aachen hat man sich gefälligst über jeden erzielten Punkt zu freuen und sollten die Kartoffelkäfer tatsächlich 40 Zähler zusammen bekommen kann man die Saison abhaken und auf Besserung in der neuen Spielzeit hoffen. Auch wenn ich nur den Internet-Ticker des dritten Aufeinandertreffens mit den Löwen verfolgt habe, würde ich annehmen, dass die Partie ein Grottenkick gewesen ist. 8:1 Ecken gegen die Alemannia sprechen eine deutliche Sprache. Egal! Zum ersten Mal, seit der neue Trainer da ist, hat man keinen Gegentreffer kassiert und diesen Umstand muss man mit Wohlwollen zur Kenntnis nehmen. Eine Verbesserung der offensiven Durchschlagskraft wird sich, dass ist meine feste Überzeugung, erst mit personellen Veränderungen im Sturm einstellen. Viel zu wenige Treffer in der laufenden Saison wurden von Stürmern erzielt. Wollen wir hoffen, dass Schmadtke da noch den einen oder anderen Aspiranten aus dem Hut zaubern wird, oder sich die bereits verpflichteten Neuzugänge besser in Szene setzen können. Vor der abschließenden Begegnung von Mainz und Freiburg am morgigen Montag steht der erneut erfolgreiche Aufsteiger Hoffenheim auf einem Aufstiegsplatz. Ein schönes Beispiel dafür, dass massiver Kohleeinsatz über mannschaftliche Geschlossenheit und Einsatzbereitschaft siegt, oder um es mit den Worten von Ian Guymer zu sagen: „It used to be a ball game, but today it is a money game.“ Damit begründete er, dass er sich eigentlich nicht mehr für die Premier League, sondern für Rugby interessierte. Man kann ihn verstehen. What a pity!

Note to self: Nein, ich habe keine Ahnung von Multiplexern. Musik: Queens Of The Stoneage.

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