Spieltage und Basteltage

Schreib doch wieder mal was über Fußball! Na gut: Hiermit gratuliere ich dem BVB zur Meisterschaft, denn nach der beeindruckenden Vorstellung gegen Freiburg und der Blamage der Leverkusener Pillendreher in München dürfte die Sache wohl gelaufen sein. Ich kann nicht sagen, dass ich den Dortmundern den Titel nicht gönnen würde, im Gegenteil. So hat wenigstens eine Mannschaft in Schwarz und Gelb ihre Fans begeistert. Was die Alemannia dagegen am Sonntag zwischen der 70. und 80. Spielminute ablieferte (4 Gegentore gegen Aue), das lässt sich nur in die Rubrik „Totalversagen“ einordnen. Auch wenn Hyballa nach dem Spiel nicht wieder in die alte Kerbe haute: Es braucht bessere Spieler in der Abwehr, angefangen beim Torwart (Hohs ist beim Rauslaufen einfach eine Katastrophe), über die Innenverteidiger (Das war gestern nicht der erste Aussetzer von Feisthammel), bis hin zu den Außen (Da mangelt es auf beiden Positionen sowohl an der Spieleröffnung, als auch in der Defensive). Es ist nach wie vor ein Projekt ohne echte Alternative (Die Finanzen!) mit jungen Talenten einen langfristigen Neuaufbau anzustreben, aber hinten muss mehr Stabilität und Erfahrung rein, anders gehts nicht. Seien wir froh, dass die Kartoffelkäfer bereits mehr als 40 Punkte zusammenhaben, sonst würde man jetzt beginnen an den Nägeln zu kauen. Und noch ein paar Bemerkungen zu meiner alten Liebe Borussia Mönchengladbach: Schade, das wars. Jetzt mal unabhängig davon, ob der merkwürdige Schiri das Spiel am Freitag verpfiffen hat (das hat er tatsächlich, aber seis drum), die Mannschaft verdient es in der derzeitigen Verfassung nicht, in der ersten Liga zu spielen, so hart muss man das formulieren.

Trösten wir uns mit anderen Ereignissen, also anderen Sportereignissen: Heute beginnt die Snooker-WM in Sheffield und ich bin per Internet dabei. Es ist wieder das Crucible Theater mit seiner ganz besonderen Atmosphäre. Seien wir gespannt, wer diesmal das Rennen machen wird. Die Nachmittags-Session beginnt gleich, Ronnie O`Sullivan kommt an den Tisch, man könnte eine Stecknadel fallen hören. Ah, schön…

Seit dem Wochenende ist das Moses-Projekt in seiner heißen Phase. Im Kopf hatte ich es genau von dem Zeitpunkt an, als ein Powermac G5 mit defektem Netzteil und Mainboard bei mir aufgeschlagen ist. Samstag und Sonntag habe ich einen Großteil der Metallbearbeitung hinter mich gebracht und dabei entdeckt, dass ich tatsächlich einen Satz Feilen besitze (war mir total entfallen). Die nächste Anschaffung könnte ein Dremel sein. Heute habe ich mit einem befreundeten Besitzer einer CNC-Fräse gesprochen, der versprochen hat das noch fehlende Teil der Rückwand anzufertigen. Und am Mittwoch wird gelötet. Insgesamt bin ich mit den Fortschritten und dem bisher Erreichten sehr zufrieden.

M1

Note to self: Feudel, Feger, fang an! Musik: Queen.

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