Nachtrag

Bei nochmaliger Lektüre des gestrigen Versöhnungsbeitrags ergeben sich Selbstzweifel. Wie ist das nun mit der individuellen Öffentlichkeitsarbeit wirklich? Und muss sich der Veröffentlicher einer Internetseite und eines Blogs da nicht an die eigene Nase fassen? Ich meine nein, laufe ich doch nicht mit einem Hemdchen durch die Straßen auf dem eine URL steht (wie ein uns allen bekannter Comedien). Würde wirklich irgendein Inhalt publikumswirksam werden, wie groß wäre die Angst vor den Konsequenzen, wie schnell die Seiten vom Netz?

Wirklich herausfinden wird man das wohl nur, wenn es wirklich passiert. Bis dahin bleibt das Geschreibsel, das sicher Ausdruck exibitionister Veranlagung ist, stehen. Genau in der Ausprägung eben jener Veranlagung liegt der entscheidende Unterschied zwischen Greg und Skid. Mir käme es nicht in den Sinn die Zahl der Zugriffe auf meine Seite wie eine Ikone vor mir herzutragen, aber mir würde etwas fehlen wenn ich nicht mehr daran rumbasteln könnte. Seelenreinigung durch Rauslassen, bloggen ist wie singen. Musik: Immer noch Pearl Jam, Fanta4.

Dalitute

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