The Story of Stuff

Eigentlich ist die Geschichte ganz einfach. Ich meine die Geschichte des ganzen Krempels der produziert, verkauft, verbraucht und schließlich entsorgt wird. Um diese verdammt traurige Geschichte zu erzählen braucht Annie Leonard etwas länger als 20 Minuten. Es sind 20 Minuten in denen in aller Eindringlichkeit gezeigt wird, wie zynisch und blödsinnig unsere Konsumgesellschaft wirklich ist.

Ich möchte alle Leser dieses Blogs einladen, diese 20 Minuten und 40 Sekunden zu investieren. Alles was uns Annie erzählt wissen wir eigentlich schon. Manches erscheint nicht nur auf den ersten Blick zu stark simplifiziert und der Vortragsstil ist sicher sehr stark auf den amerikanischen Zuschauer „Joe Sixpack“ zugeschnitten. Und auch wenn am Ende des Films darauf hingewiesen wird, dass die kritisierten Zustände nicht naturgegeben sind und damit von uns selbst verändert werden können, fällt der Glaube daran jedem durchschnittlich begabten Misanthropen, und zu dieser Gattung zähle ich mich auch, ziemlich schwer. Aber vielleicht hilft uns „The Story of Stuff“ dabei, hin und wieder einen winzig kleinen Schritt in die richtige Richtung zu machen. Das wäre doch schon mal was.

Note to self: Auswärtssieg, ein bisschen spät. Musik: Earth Flight, Marazene, Georg Danzer.

0 Antworten auf „The Story of Stuff“

  1. bis jetzt hab“ ich die 20 minuten noch nicht geopfert. und angesichts der tatsache, dass ich u.v.a. neben meinem ipod nano auch noch einen shuffle besitze, weiß ich auch nicht so recht, ob ich mich um meinen schlaf bringen möchte – btw: beide sind (product) red… ich fand die farbe so cool…
    …jetzt gehe ich schlafen, aber morgen werde ich die 20 minuten opfern. alter, ich schwör. ;-))

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