What a shame!

Da sitze ich nun: Draußen ist endlich mal Frühling, hier drinnen Erkältung. Das Konzert heute Abend, auf das ich mich so gefreut habe, ist abgesagt.

Gestern morgen gings los, mit einem leichten Kratzen im Hals. Na gut, dachte ich mir, alles Psychologie, mach‘ dich nicht verrückt. Kräutertees getrunken und gegurgelt, Hustenbonbons gelutscht, warm eingepackt, Schal um den Hals, keine Kippen, auf die Couch, Brust und Rücken eingeschmiert, hat alles nix genützt. Abends lief die Nase, Kopfschmerzen, Nasennebenhöhlen und Stirnhöhle dicht. Ich bringe nur ein heiseres Krächzen heraus. An Singen ist nicht zu denken. Dazu der Megafrust und die schwindende Hoffnung, der Nachtschlaf möge Wunder wirken. Hat er nicht. Desolat gehts. Heute morgen dann die Kollegen verständigt, Emails geschrieben, Rundruf, Webseite angepasst. Es ist einfach zum Heulen. Manchmal kriegt man vom Schicksal mitten in die Fresse und heute ist so ein Tag für mich.

Note to self: Es gibt keine Gerechtigkeit. Musik: keine.

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