Jöck es schlemmer als Ping…

…und Durst ist schlimmer als Heimweh. Natürlich ist es schmerzhaft, wenn man was Gutes am Laufen hatte und -auch emotional- investiert hat und dann einen Schlussstrich ziehen muss, aber damit komme ich zurecht. Natürlich tut es mir leid, dass jetzt zumindest zwei nette Menschen ebenfalls zu Leidtragenden werden, die völlig unbeteiligt sind, aber daran kann ich nichts ändern, ohne mir untreu zu werden. Und „leidtragend“ ist genau das richtige Stichwort: Es ist überhaupt nicht meine Schuld, sondern nur meine Strafe, wenn ich sie wähle und das werde ich ganz bestimmt nicht tun. Meine Entscheidung war zwar nicht leicht, vor allem aber war sie nicht leichtfertig. Deshalb kann ich mit den Folgen leben.

leerlidl

Schwerer fällt mir der Umgang mit den unschönen Nachbeben, merkwürdigen Kommunikationswegen und Querschlägern. Es ist absolut unnötig, mich zum Aufkratzen des gerade erst gebildeten Schorfs anzuhalten. Erst recht brauche ich keinen Anschauungsunterricht, wie manipulativ und manipulierbar Menschen sein können, vor allem, wenn sie das vermeintlich beste wollen. So viel zu „Jöck“ und „Ping“.

Die Reihen scheinen sich zu lichten. Dabei ist die Frage nach dem Wasserstand im Glas diesmal gar nicht so leicht zu beantworten. Im Bereich der Grenzfläche hat sich nämlich eine Art Plasma gebildet, unzugehörig und wabernd. Ich wünsche mir einfach einen definierten Aggregatzustand, dann könnte selbst eine minimale Neige gar nicht so bitter schmecken. So viel zu „Durst“ und „Heimweh“.

Note to self: Gut geklont ist anscheinend nicht mal halb installiert. Musik: Kruder & Dorfmeister, Down, KT Tunstall.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.