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Das fatale Hygienehäubchen (schönes Wort, oder?) beim Großkunden um die Ecke war es. Ich riss es mir nach erfolgter Verrichtung vom Haupte und verhalf gleichzeitig meiner noch recht neuen Sehhilfe zum Abflug. Man kennt das ja, wenn die eigene Wahrnehmung auf Zeitlupenmodus geht: Erst ein halber Looping, dann gewann die Schwerkraft die Oberhand und meine Brille traf mit einem unschönen Geräusch auf den Fliesenboden. Der  linke Bügel sauber abgerissen, na Spitze.

Immer Krise zum Fest. Wer flickt mir jetzt mein Nasenfahrrad vor den Feiertagen? Ohne bin ich maulwurfblind und ein Verkehrsrisiko und die Ersatzbrille hat alpinaweisse Flecken von der letzten Renovierung. Also nach Feierabend in die Niederungen des Kurviertels gestapft, wo mein Optiker seinen Laden hat, ohne allzu viel Hoffnung auf rasche Reparatur.

„Zeigen Sie mal!“ sagt der Brillenbevollmächtigte und ich reiche ihm die Bruchstücke rüber. „Ich glaube, da haben Sie Glück!“ sprichts, klaubt ein Gestell von der Wand und verschwindet in der Werkstatt. Nach weniger als 5 Minuten habe ich einen neuen Bügel an meiner frisch geputzten Brille. „Sitzt!“ sagt er. „Was bin ich schuldig?“ frage ich. „Das geht auf Garantie. Schöne Feiertage!“

Welcher Optiker? Der hier. Sehr zu empfehlen.

Note to self: Und jetzt kommen wir alle mal runter. Musik: Kill It Kid, Dronehunter, Cryptopsy.

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