Frau Vahabzadeh,

auch wenn ich mir vorgenommen habe, mich in das Gender-Thema nicht mehr so verbeißen zu wollen, Ihr heutiger Debattenbeitrag in der Süddeutschen erfordert wenigstens eine Kurzreplik. Sie schreiben:

„Haben Frauen wirklich Rechte – oder nur eine Arbeitserlaubnis? Die Frage stellt sich auch nach den Übergriffen von Köln.“

Liebe Frau Vahabzadeh, zunächst empfehle ich Ihnen einen kurzen Blick ins Grundgesetz. Sodann sollten Sie sich mit Ihren Geschlechtsgenossinnen mal über deren Lebenswirklichkeit unterhalten. Ansonsten nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass in der Bundesrepublik seit Anfang 2005 keine Arbeitserlaubnis mehr erteilt wird, sondern die Aufnahme entgeltlicher Arbeit mit einem Aufenthaltstitel gestattet werden kann, so steht es im Zuwanderungsgesetz. Wie man daraus einen Zusammenhang zu allgemein geltenden Menschen- und Bürgerrechten herstellt? Das wird wohl für immer Ihr Geheimnis bleiben.

Frau Vahabzadeh, die Berichterstattung und Kommentare zu den Verbrechen der Kölner Silvesternacht sind auch ohne Ihren peinlichen Beitrag ganz bestimmt kein Ruhmesblatt für Ihre Zunft, im Gegenteil. Zwo Dinge interessieren mich besonders: Was muss man rauchen, um so einen geistigen Dünnpfiff abzusondern? Und was reitet die Online-Redaktion einer reputierlichen Zeitung, diesen Misthaufen dann auch noch zu veröffentlichen? Wenn Dummheit auf Scheuklappendenken trifft, kommen Dokumente spektakulären Scheiterns dabei heraus. Sie, Frau Vahabzadeh, beweisen das in nicht mal 20 Worten, unterirdischer geht es kaum.

Note to self: Dreimal ist göttlich, aber jetzt ist es auch gut. Musik: Keine, Wintersport.

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