GER vs. KOR 0:2

Gesehen: die (aller)letzten 70 Minuten im „Grillhaus“ in Geilenkirchen mit Fernseh- und Radiokommentar gleichzeitig, auf einem Fernseher, der zweimal ausfiel und direkt neben einem kaputten, flackernden Deckenspot angebracht war, verschwitzt und versifft von der Arbeit, die noch lange nicht zu Ende war. Ja, es passte alles zusammen.

Das Spiel: Blutleer, langsam, ohne Ideen. So agierte die N11 gegen Koreaner, die es so machten, wie in den Spielen zuvor. Hinten drin stehen und lauern. Für den deutschen Torso reichte das. Ja, es gab Chancen, sie wurden teils kläglich vergeben. Wer gehofft hatte, der späte Sieg gegen Schweden wäre eine Initialzündung gewesen, sah sich getäuscht. Dass die Herren Nationalspieler kicken können, weiß man. Warum sie diese Leistung in keinem der drei Spiele abrufen konnten, kann ich mir nicht erklären.

Es ist Zeit für einen Neuanfang. Einige Spieler sind über ihren Zenit hinaus und das System Löw hat sich verbraucht.

Ergebnis gerecht?: Klar.

Deppen des Spiels: Die N11

Spruch des Spiels: „Aus!“ (Der Typ hinter uns, dem beim ersten Tor der Koreaner fast der Döner aus dem Gesicht gefallen wäre)

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