Wenn mich alle würden, die mich können…

…käme ich überhaupt nicht mehr zum Sitzen.

Die Ausbeute eines durchschnittlichen Fernsehabends: Keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und kein Urlaub für geringfügig Beschäftigte bei Zeitarbeitsfirmen. Naziübergriffe in Halberstadt. Richter, die auf dem rechten Auge blind sind. Ein toter Bauingenieur in Afghanistan. Skinheads in Duisburg-Untermeiderich. Irgendwann möchte man nur noch abschalten.

Zum Glück gibt es später noch „30 Jahre Rockpalast“. Alles ziemlich lange her. Und irgendwie auch komplett an mir vorbei gegangen. Zumindest die frühen, die wirklich kultigen Nächte (Police, Johnny Winter, Rory Gallagher). An BAP kann ich mich erinnern, an die Peppers mit den Socken überm Dödel (damals auf der Wildenburg geguckt, ich fands irgendwie widerlich). Trotzdem: Man wünscht den Halbstarken von heute, dass sie ihren Gangster-Rap-Bullshit in die Tonne hauen mögen. Das bedeutet wahrscheinlich, dass ich wirklich alt bin. Note to self: Wir müssen im Oktober spielen, unbedingt. Musik: Prong, Propaghandi, I Mother Earth.
Skidzung

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