Versöhnt

Kleine Session abgeschlossen. Amadeus und ich und später dann leckere gesunde Kost aus der Eifel. Altbierbestände inklusive. Der Bush ziert sich noch etwas, wirklich zu passieren, aber das kriegen wir (ich und der innere Schweinehund) noch hin. Habe einen kleinen Vorspann aufgenommen („Ladies and gentlemen…“). Mal gucken ob ich ihn drangebastelt kriege. Dramatische Wolken im Nachmittag, kaum fotografierbar, vielleicht lag die Dramatik aber auch im Auge des Betrachters.

Lichtspiel

Note to self: Digicams werden einem hinterhergeworfen (Bratpfanne keine wirkliche Alternative). Wirklich bemerkenswert (und der Grund für die im Header verkündete Versöhnung): Das Blog von Greg Packer. Greg sitzt vor dem schicken Apple Store 5th Av in NYC und hat sich bereits 100 Stunden vor Verkaufsbeginn an die Spitzenposition einer (zurzeit noch vergleichsweise kurzen) Warteschlange gesetzt, um eines der ersten iPhones erwerben zu dürfen. So etwas gibt mir immer Rätsel auf. Kann es wirklich sein, dass jemand mehr als 4 Tage damit verbringt, sich eine Option auf den Kauf eines (zugegeben sehr schicken) Mobiltelefons zu erwarten? Immerhin sind Greg und sein Blog inzwischen recht bekannt und wahrscheinlich ist die Warterei sogar ganz lustig: Umgeben von Gleichgesinnten, beobachtet von der Welt. Und genau das ist dann auch des Rätsels Lösung, denn wenn man ein bisschen gründlicher schaut, bekommt diese skurile Geschichte ein G’schmäckle. Greg macht so etwas nicht zum ersten Mal. Er ist sozusagen beruflich dort. Und das wiederum ist doch ein fast noch merkwürdigeres Phänomen: Warum möchte man in drei Teufels Namen ein „öffentlicher Mensch“ sein? Gregs Talente langen offensichtlich nicht für Star Search, eine Karriere als Schauspieler, Künstler oder Wissenschaftler. Ihm reicht es, wenn er als verrückter Dasitzer zur Kenntnis genommen wird. Er muss ein grenzdebiler Narziss sein und befindet sich damit in guter (?) Gesellschaft der gesamten B-Prominenz a la Paris Hilton, Eva Herrmann und Konsorten. Get a life Greg!

Wenigstens aber (jetzt kommt das versöhnende Moment!) zeigt diese Geschichte, dass es wahrscheinlich gar nicht so schlecht ist, einfach nur Otto Normalverbraucher, Lieschen Müller, John Doe oder Joe Sixpack zu sein, solange man sich selbst genügt, so wie man ist. Musik: Pantera, Pearl Jam, Paolo Conte und Andy Mckee!. Hammer, der Typ!

Wolker

Verschissen

Kein guter Start in den Tag. Kaffeemilch alle. Bindfadenregen. Note to self: Überflutungen in Sheffield (Foul and a miss). Dämon unten (Krug und Brunnen?). Inseltour abgesagt. Scheint fast so, als hätte sich der große Gasförmige über mich geärgert. Bei gründlicher Betrachtung meiner Morgenfüße denke ich, dass die jetzt besser im Strandsand aufgehoben wären.

Morgenfuss

Gerade mal 13 Grad. Man wünscht sich fast den knochentrockenen heissen Mai zurück. Wenigstens hat Ödli den Ankauf einen Gummiboots vermeldet, was dafür spricht, dass die vielbeschworene Regatta auf dem Blausteinsee in dieser Saison stattfinden kann. Dann halt mit Parka und Glühwein. Musik: Nouvelle Vague, Oasis.

Yellowsacks

Trostlosigkeit in Balkonien. Dabei ist es doch eigentlich das Lieblingsland des fast Sessilen. Wolfszungen wollen mich niedermachen und behaupten zu Engeln zu gehören. Minzschnipsel von grün nach gelb nach braun (nach schwarz?).

Unkrautampel

Zum Glück bewegt sich anscheinend was an der Bauordnungsamtsfront, wie ein Anruf aus dem Bergland verheißt. Wenn schon ein Blindfisch im Staatsdienst irgendwann das Blindfeld findet, wird die Vertretung der Vertretung hoffentlich nichts mehr zu bemosern haben und alles wird gut.

Ladder

Am Ende des ersten Tages

Uff. Reichlich bedröselt endet der erste Skidblogtag. Note to self: Ödlibesuch und Jörnbesuch, Schlauchbootrennen, Surfvideos, keine SMS. Und mal sehen auf welche Insel mich der Weg morgen führt. Zwei Tage bis Übermorgen. Randbemerkung zum Thema Steuern: Untersteuern. Ganz eindeutig. Musik: Fratellis, Offspring, Natalie Merchant, Fanta4, Norah Jones. Und ein Locüstchen.

Interessant: cobe ist als Bandname anscheinend unheimlich beliebt: Zum Beispiel in Polen und in Rumänien

Besonders schön: ANNA1 hat jetzt nen myspace

A blog is born!

Noch ein Blog? Muss das sein? Ach was, nicht lange nachdenken. Web 2.0 machen doch jetzt alle. Und dann noch so ein hässliches Template. Naja, eingepasst in Skidmans Grau wird es einigermaßen gehen.

So damit wäre ein Anfang gemacht. Demnächst lest Ihr (wer eigentlich?) also mehr oder weniger regelmäßig Neues von mir. Möglicherweise gibts sogar heute abend noch einen frischen Beitrag.

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